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Reportagebericht Mexiko - Die Kinder der Iglesia San Cristóbal
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Die Kinder der Iglesia San Cristóbal de las Casas

San Cristóbal de las Casas ist die älteste spanische Siedlung Mexikos und liegt in 2.100 Metern Höhe im südlichen Bundesstaat Chiapas. Mit ca. 100.000 Einwohnern ist San Cristóbal de las Casas eine der schönsten Kolonialstädte des Landes und das Handelszentrum der umliegenden indigenen Dörfer. Die Stadt wird auch als Indio-Hauptstadt-Mexikos bezeichnet.

Viele indigene Familien sind in den vergangenen Jahren aus ihrem ländlichen Umfeld in die Stadt gezogen. Da es meist nur schlecht bezahlte Arbeiten gibt, müssen viele Kinder zum Familieneinkommen beitragen, um das Überleben der Familie zu sichern. Die Anzahl der Straßenkinder in San Cristóbal hat im letzten Jahrzehnt erheblich zugenommen. Bereits Anfang der 90er Jahre sah man vermehrt indigene Kinder in den Straßen, die Kunsthandwerk an Touristen verkauften oder Schuhe putzten. Seitdem steigt die Zahl der arbeitenden Kinder immer weiter an.

In den vergangenen Jahren haben sich zudem unzählige provisorische Siedlungen am Stadtrand von San Cristóbal gebildet. In diesen einfachen und abgelegenen Gegenden leben Kinder mit ihren Familien in ärmlichen Verhältnissen. Die Straßen sind meist nicht gepflastert und die Behausungen bestehen aus schlichten Steinhäusern, Brettern oder Wellblech. Die Menschen leben dort ohne sauberes Trinkwasser, ohne Kanalisation und Strom. Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen leiden sie häufig an Krankheiten. Der Zugang zum Gesundheitssystem ist aufgrund der sprachlichen und kulturellen Unterschiede sehr schwierig.

In den Randbezirken gibt es keine Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser. Die Kinder können meist auch keine andere Schule besuchen, weil sie Geld für die Eltern verdienen oder im Haushalt helfen müssen. Viele Mädchen müssen schon von klein auf häuslichen Pflichten nachkommen und auf die jüngeren Geschwister aufpassen, Wäsche waschen, kochen oder Handarbeiten herstellen.

Die Fotoreportage gibt einen kleinen Einblick in das trostlose Leben einiger Kinder, die in San Cristóbal de las Casas an der abgelegenen Kirche „San Cristóbal“ leben. Sie warten darauf, dass Touristen den beschwerlichen Berg hinaufsteigen, um die Kirche zu besichtigen. Die Kinder leben mit ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen am Berghang und betteln die Besucher nach einem Peso für eine Tortilla an.

Real de Catorce

Die Fotoreportage entstand im März 2006


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