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Reportagebericht Mexiko - Real de Catorce
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Real de Catorce – Die Geisterstadt in der Sierra Madre Oriental

Real de Catorce ist ein kleines Dorf im Bundesstaat San Luis Potosí im nördlichen Mexiko. Der Ort liegt auf 2750 m Höhe in trockener Landschaft und ist umgeben von Bergkuppen. Real de Catorce heißt „Königliche Vierzehn“. Die isoliert liegende Minenstadt liegt versteckt in den Bergen der Sierra Madre Oriental. In die Stadt kommt man nur über eine 25 Kilometer lange Kopfsteinpflasterstraße, die in Serpentinen in die Bergwelt führt.  Dann erreicht man den zwei Kilometer langen alten Ogarrio-Tunnel, der im Jahre 1901 erbaut wurde. Er ist der einzige Zufahrtsweg zur Stadt. Der einspurige Tunnel ist sehr schmal und kann nur von kleineren Fahrzeugen passiert werden. Am Tunneleingang- und Ausgang regeln Männer mit Funkgeräten den Verkehr. Mitten im Tunnel fährt man an einer Kapelle mit dem Bildnis der „Virgen de Guadalupe“ vorbei.

Real de Catorce entstand 1773, nachdem die Spanier sehr ergiebige Silberminen entdeckten und sich daraus eines der wichtigsten Silberzentren Mexikos entwickelte. Seinen Höhepunkt hatte Real de Catorce Ende des 19. Jahrhunderts, als hier zeitweise über 40.000 Menschen nach dem Edelmetall schürften. Doch allmählich ging die Ausbeute zurück und schließlich machten während der Mexikanischen Revolution von 1910 bis 1917 Wassereinbrüche die Stollen unzugänglich.

Heute bestimmen leere Strassen, verfallene und aufgegebene Häuser das Bild der Stadt. Die Einwohnerzahl sank von 15.000 auf 924 Menschen. Überall im Ort befinden sich Ruinen. Real de Catorce strahlt eine Magie aus. Mit seinen steinernen Zeugnissen der Vergangenheit ähnelt es eher einer halb verlassenen Geisterstadt.

Das indianische Volk der Huicholes nennt das Gebiet „Wírikuta“. Für sie ist es ein heiliger Boden, denn hier wachsen die kleinen und stachellosen Peyote-Kakteen, deren Genuss Rauschzustände verursachen.

Real de Catorce

Aufgenommen wurde die Fotoreportage im Februar 2006


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